Deutscher Gewerkschaftsbund

Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt

1. Wieso ein Konzept zur Prävention sexualisierter Gewalt?

Die DGB-Jugend ist als anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe gemäß Bundeskinderschutzgesetz verpflichtet, ein Konzept zur Prävention sexualisierter Gewalt zu erarbeiten und umzusetzen. Diesem Auftrag fühlen wir uns aufgrund unserer Werte und unserer Haltung verpflichtet. Wir wollen mit unserem Präventionskonzept einen Beitrag dazu leisten, dass sexualisierte Gewalt in unserer Organisation keinen Platz hat.


Wir wissen, dass sexualisierte Gewalt ein gesellschaftliches Problem ist, das auch in unseren Zusammenhängen auftreten kann. Insbesondere weil Täter_innen gezielt und planvoll vorgehen und sexualisierte Gewalt häufig dann auftritt, wenn eine entsprechende Sensibilisierung fehlt, müssen wir innerhalb der DGB-Jugend ein täter_innenunfreundliches Umfeld schaffen.


Überall im Alltag kann es zu sexualisierter Gewalt kommen, ob im Betrieb, in der Berufsschule, in Sitzungen, auf Camps oder bei Aktionen. Deshalb sehen wir uns als Gewerkschaftsjugend in der Verantwortung. Nicht nur Teilnehmer_innen unserer Bildungsarbeit können betroffen sein, sondern auch Ehren- und Hauptamtliche. Die Strukturen der Gewerkschaftsjugend sollten von daher einen sicheren Raum für junge Menschen darstellen. Kinder und Jugendliche müssen im Besonderen geschützt werden.

Tags:
Antidiskriminierung

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